Seit mehr als einhundert Jahren verändert der Braunkohlebergbau die Landschaft der Region Leipzig in wesentlichem Maße. Die Braunkohle liegt hier in zwei bis drei, mehrere Meter mächtigen Braunkohlenflözen  und wurden zuerst im Tiefbauverfahren, später in riesigen Tagebauen gefördert.

Die Braunkohle wurde vor im Tertiär (vor 65 Millionen bis 2,6 Millionen Jahren) durch eine Vielzahl von Baumarten gebildet. Diese sind zu einem großen Teil infolge der Eiszeit aus Mitteleuropa verdrängt wurden und heute nur noch auf anderen Kontinenten anzutreffen. Im „Braunkohlenwald“ gleich an der Gaststätte Spreewaldschänke sind all diejenigen Gehölzarten zu sehen, die an der Braunkohleentstehung während der Zeit des Tertiärs im mitteldeutschen Raum beteiligt waren.

Die ersten Bäume dieses Quartiers wurden bereits in den Jahren 1985 - 1987 durch die ehemalige Landwirtschaftsausstellung der DDR angepflanzt, sodass einige Exemplare bereits imposante Größen erreicht haben. Von 2014 bis 2015 baute die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Sachsen mit finanzieller Unterstützung der agra-Veranstaltungs GmbH den Braunkohlenwald neu auf. Baumarten, wie die Kobushi-Magnolien, Amerikanische Amberbäume, Gingkos, Küstenmammutbäume und Riesenmammutbäume wurden nachgepflanzt, Artenschilder und Informationstafeln installiert und Wege angelegt. Anlässlich der Eröffnung der 25. Messe „Jagd und Angeln“ Anfang Oktober 2015 wurde der Braunkohlenwald offiziell eröffnet und stellt seitdem eine Bereicherung für die Umweltbildungsarbeit im agra-Park dar.

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