Dauerausstellungen

im Deutschen Fotomuseum
FOTOFASZINATION: Die Dauerausstellung im Deutschen Fotomuseum zeigt in einem Zeitstrahl die Geschichte der Fotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart. Zu sehen sind zahlreiche Höhepunkte der historischen und künstlerischen Fotografie, die interessantesten Kameras von 1850 bis heute und ein Spielfilm über die Erfindung der Fotografie.
dienstags - sonntags 13 – 18 Uhr, Raschwitzer Straße 11b, 04416 Markkleeberg, Tel. 0341 6515711, www.fotomuseum.eu
Sonderöffnungszeiten zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel 2017 / 2018:
geöffnet am 25.12. und 26.12.2017; geschlossen am 24.12. und 31.12.2017 sowie am 1.1.2018

 

im Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz
Das Torhaus ist der einzig erhaltene Teil der ehemaligen Dölitzer Schlossanlage und beherbergt sehenswerte Zinnfigurendioramen. Episoden der Weltgeschichte darstellend, sind sie sowohl für geschichtlich als auch handwerklich Interessierte ein besonderes Besucherziel. Viele Dioramen thematisieren die Völkerschlacht bei Leipzig 1813.
Mi, Sbd, So und an Feiertagen 10 – 17 Uhr, während der Schulferien in Sachsen zusätzlich donnerstags und freitags 10 – 17 Uhr; Helenenstraße 24, 04279 Leipzig, Tel.: 0341 3389107, www.torhaus-doelitz.eu

 

 

Sonderausstellungen
 

02.06. – 23.12.2018
“Streit um Glauben und Macht“ – Das Heerwesen im Dreißigjährigen Krieg

Anlässlich des 400.Jahrestages des Beginns des Dreißigjährigen Krieges zeigt das Museum eine neue Sonderausstellung. Es werden mittels Zinnfiguren und Grafiken die Soldatentypen, taktischen Aufstellungen, Bewaffnungen sowie Szenen aus dem militärischen Leben präsentiert.
Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz, Helenenstraße 24, 04279 Leipzig, Tel.: 0341 3389107, www.torhaus-doelitz.eu,
Mi, Sbd, So und an Feiertagen 10 – 17 Uhr, während der Schulferien in Sachsen zusätzlich donnerstags und freitags 10 – 17 Uhr

 

15.09. - 30.12.2018
Johannes Mühler - "Heimat"
Die Fotografien zeigen Städte, Landschaften und Alltagsleben in Deutschland von 1900 bis 1950 und sind ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um einen modernen Heimatbegriff.
Die Sammlung Langner im Deutschen Fotomuseum verfügt nach der Sächsischen Landesbibliothek Dresden über das zweitgrößte Konvolut der Werke von Johannes Mühler. 1876 in Frohburg geboren, war er als Landschaftsfotograf und Bildberichterstatter von 1902 bis 1952 in Leipzig tätig. Die Darstellung stimmungsvoller Natur, das Bekenntnis zur Heimatlichkeit und der realistische Blick auf Szenen des Alltags sind bestimmend für sein fotografisches Schaffen.
Ausgehend von den künstlerischen Idealen des Piktorialismus, der gestalterische Mittel der Malerei auf die Fotografie überträgt, entwickelte sich Mühler zu einem ausgezeichneten Vertreter einer poetischen Landschaftsfotografie. Früh bildete er ein unverwechselbares ästhetisches Vokabular heraus, das malerische Bildwirkung anstrebte und gleichzeitig eine unsentimentale Sicht auf die Härte des Arbeitsalltags in seine Landschaftstableaus einbezog.
Die Leidenschaft des Künstlers und der unbestechliche Blick des Beobachters sind die Merkmale, die Mühlers Fotografien Glanz und Eindringlichkeit verleihen, wodurch sie wie eine Insel aus dem Meer der unglaublichen Bilderflut des 20. Jahrhunderts hervorragen, die es lohnend ist, erneut angesteuert zu werden.
Johannes Mühler hat als Pressefotograf überall in Deutschland gearbeitet und hat sich selbst als Heimatfotograf verstanden. Von Leipzig aus hat er eine Generation lang das Erscheinungsbild illustrierter Zeitschriften in Deutschland mitgeprägt und dabei ein umfängliches Werk hinterlassen. Beliebt waren seine Heimatkalender, Postkarten und Mappenwerke.
Eintritt: Erw. 6.- €, Ki., Schüler, Stud. 4.- €
Führungen 40.- €, nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten
Sonderausstellung im Deutschen Fotomuseum, dienstags - sonntags 13 – 18 Uhr
Raschwitzer Straße 11b, 04416 Markkleeberg, Tel. 0341 6515711, www.fotomuseum.eu

 

05.01.- 31.03.2019
Hermann Walter - "Leipzig im 19. Jahrhundert" 
Wie kein anderer Fotograf hat sich Hermann Walter um die Erfassung des Leipziger Stadtbildes verdient gemacht. Er dokumentierte ab 1863 mit seiner Plattenkamera den Wandel Leipzigs von der Renaissance- und Barockstadt zur Stadt der Gründerzeit bis zum Jugendstil.
Sonderausstellung im Deutschen Fotomuseum, dienstags - sonntags 13 – 18 Uhr
Raschwitzer Straße 11b, 04416 Markkleeberg, Tel. 0341 6515711, www.fotomuseum.eu