 | Fußweg zwischen den Torhäusern quer durch den agra-Park |   | historische Schlachtnachstellungen Die Artillerie bezieht Stellung |   | historische Schlachtnachstellungen nach dem Kampf |
Der agra-Park Leipzig/Markkleeberg ist von zwei architektonischen und historisch bedeutenden Kleinoden umrahmt: dem auf Leipziger Stadtgebiet gelegenen Torhaus Dölitz und dem Herrensitz Markkleeberg. Während in Markkleeberg mit Schloss und Torhaus ein noch geschlossenes Ensemble vorzufinden ist, sind auf dem Dölitzer Areal nur das Torhaus und einige Nebengebäude erhalten geblieben.
Wer heute durch das Torhaus Dölitz schreitet, betritt zugleich den agra-Park. Vor fast 200 Jahren hätte sich der Besucher allerdings inmitten einer der größten Schlachten der Menschheitsgeschichte wiedergefunden: der Völkerschlacht bei Leipzig vom 16.-19. Oktober 1813 (www.1813voelkerschlacht.eu). Von den Kämpfen auf dem Südlichen Schlachtfeld vom 16. Oktober 1813 blieben auch die beiden herrschaftlichen Anlagen von Dölitz und Markkleeberg nicht verschont. Österreichische Truppen und aus Franzosen und Polen bestehende Einheiten der Armee Napoleons rangen hier stundenlang um den Sieg. Tausende blieben tot oder verwundet zurück. So friedliche Zeiten, wie sie der agra-Park heute erlebt, sah dieses Territorium also nicht immer. Heute kann der Besucher zu den Jahrestagen der Völkerschlacht jedes Jahr im Oktober Geschichte hautnah erleben. Mehrere Hundert historisch Uniformierte schlagen dann ihre Zelte im agra-Park, rund um die beiden historischen Stätten auf und rücken die Ereignisse von 1813 mittels einer Gefechtsdarstellung in das Bewusstsein der Öffentlichkeit (www.leipzig1813.eu).
Ganzjährig laden die Torhäuser Dölitz und Markkleeberg zu einem Museumsbesuch ein.
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