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Umfeldgestaltung der Ökoschule
       
       
       
       
       
       

Die Ökoschule feierte am Markkleeberger Festanger am 5.6.2009 den Einzug in ihr neues Domizil. Die Umweltbildungs- und -erlebnisangebote im neuen Haus werden intensiv genutzt.

Und auch das Außengelände wird Jahr für Jahr ein attraktiverer Rückzugsraum im Grünen für die Parkbesucher, in dem man für sich auch Wissenswertes entdecken kann.

Auf dem Außengelände der Ökoschule werden zwei Komponenten vereint: Zum einen der Garten der Erkenntnis, zum anderen der Garten der Begegnung. Der Garten der Erkenntnis soll in den Garten der nachwachsenden Rohstoffe, den Garten der Stille mit Bibel- und Heilpflanzen und den Garten der Sinne untergliedert werden.

Der Bauern-, Heil und Gewürzgarten der Ökoschule liegt ca. 200 entvfernt im agra-Park und wird in die umweltpädagogische Arbeit des Kultur- und Umweltzentrums einbezogen.




Rückblick auf die Projektentwicklung der Ökoschule und das Baugeschehen.
 

 Am 2. Juni 2008 begann auf dem Markkleeberger Festanger der Neubau der „Ökoschule". Unter dem Motto „Zukunft selber bauen  - Jugendliche erlernen ökologisches Bauen in Theorie und Praxis", errichteten 16 langzeitarbeitslose Jugendliche innerhalb eines Jahres unter Betreuung durch den Verein "Hilfe zur sozialen Integration" sowie durch regionale Handwerksfirmen die neue Ökoschule. Das Gebäude entspricht als 130 m² großes Strohballenhaus konsequent den ökologischen und ökonomischen Anforderungen für ein Bauwerk des 21. Jahrhunderts. Neben Stroh ist Holz der verwendete Baustoff, das als nachwach-sender Rohstoff mit Hilfe des Forstamtes Leipzig aus dem heimischen Auenwald gewonnen werden konnte.

     
     
     


Die Ökoschule ist auf mit Holzständern stabilisierten Strohballenwänden, die mit Lehm verputzt wurden, errichtet. Der Lehmputz schafft dabei nicht nur eine starke Dämmung und Isolierung, sondern auch ein gesundes Raumklima. Die Frischluftzufuhr wird über Solarmodule auf dem Dach geregelt. Aller zwei Stunden wird die Luft komplett ausgetauscht und wenn nötig erwärmt. Im Winter kann zusätzlich ein Holzbrennofen genutzt werden. Nicht zuletzt klärt eine Mikrofiltrationsanlage mit Membranfilter alle häuslichen Abwässer in keimfreies Wasser. „Diese Komplexität des ökologischen Denkens und Bauens wird beispielgebend sein“, zeigte sich Markkleebergs Bürgermeister Dr. Bernd Klose bei der Übergabe des Hauses überzeugt.

     
 Die stolzen Erbauer    
     

Die vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten im ökologischen Bauen begeisterten die Jugendlichen für Umwelt und Natur in Verbindung mit traditionellem Handwerk und erhöhte ihre Cahncen auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.


Die Ökoschule dient den umweltpädagogischen Projekten des Vereins Kultur- und Umweltzentrum e.V.. Sie ist ein Lernobjekt ökologischen Bauens und Denkens mit entsprechenden Bildungs-angeboten für Mittelschüler, Gymnasiasten und Teilnehmern des ökologischen Jahres im Sinne von Berufsvorbereitung, Berufsorientierung und Naturerfahrung.


Der Neubau der Ökoschule wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, den Europäischen Sozialfond und den Freistaat Sachsen gefördert.


Presseberichte zu Ökoschule und Ökohaus

Umwelterlebnis und Umweltbildungsprogramme in der Ökoschule

                       
                 Grundriss der Ökoschule      
 
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