| Landesgartenschau auf dem agra-Gelände? |
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Die Stadt Markkleeberg bewarb sich im Verbund mit den Leipziger agra-Park-Flächen um die Landesgartenschau im Jahr 2015. Sieger im Wettstreit um die Ausrichtung dieser LAGA wurde die Stadt Oelsnitz. "Wir hätten uns sehr gefreut, wenn es 2015 geklappt hätte. Aber wir bleiben dran und bewerben uns einfach für die Landesgartenschau 2018", erklärte Markkleebergs Oberbürgermeister Bernd Klose.  „Positiv für uns: Dies lässt uns Zeit, uns für eine weitere Landesgartenschau zu bewerben. Denn die Konzepte, die hier unter Beteiligung zahlreicher Mitwirkender erstellt und von der Bevölkerung und ihren Gästen mit sehr großer Zustimmung getragen werden, können sich sehen lassen. Sie sind nicht nur Basis für eine attraktive Schau, sondern auch soweit ausgearbeitet, dass das Veranstaltungsgelände im agra-Park eine nachhaltige Nutzung erfährt.“ Die Stadt Markkleeberg hatte sich mit brach liegenden Flächen südlich des historischen Teils des agra-Parks um die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2015 beworben. Das im Rahmen der Bewerbung eingereichte Konzept wird weiterhin als Masterplan fungieren, der die Leitlinien zukünftiger Veränderungen im Markkleeberger Landschaftsraum enthält. Ziel soll es auch in den kommenden Jahren bleiben, den agra-Park um neue Parkteile zu erweitern und den historischen Park zu rekonstruieren. Eckpunkte der Zukunftsvision beziehen sich auf die zu erwartende starke Zerstörung von Teilen des Parks im Zuge des Umbaus der B2-Brücken im agra-Park und neue Parkstrukturen, die Markkleeberg-Ost und Markkleeberg-West in einer neuen Qualität verbinden. Diese neuen Areale sollen gleichzeitig wichtige Verbindungsglieder in der Parklandschaft für Wanderer, Radfahrer und Boote von Leipzig zum Markkleeberger See werden. Die Große Kreisstadt spricht sich gegen die Errichtung des umstrittenen Ersatzbaus für die Brücke B2/95 durch den agra-Park aus und setzt sich für die Variante „Einschnitt mit Deckelung“ ein. Informationen sind unter www.markkleeberg2015.de verfügbar.
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