Ausstellungsankündigung: "Hermann Försterling – Die Schönheit der Rose"

Sonderausstellung im Deutschen Fotomuseum Markkleeberg
vom 13. Mai bis zum 27. August 2017, verlängert bis zum 10.09.2017

Der Meister der kunstphotographischen Edeldrucktechniken Hermann Försterling ist mit seinen jüngsten Arbeiten einen neuen Weg gegangen: Der Flachbettscanner ersetzt die Kamera. In fintenreichen und geduldigen Versuchen mit gemalten Hintergründen, Wasser und Licht kopiert er Rosen direkt auf die Festplatte des Rechners und lässt aus einem riesigen Fundus an Daten hyperreale Blüten aus der Welt der Pixel entstehen. Das ist künstlerische Pionierarbeit mit den modernen Mitteln des 21. Jahrhunderts.
Für die hier gezeigten Originalausdrucke hat der Fotokünstler ein Kupferdruckbütten gewählt, das er mit einer eigens entwickelten Spezialbeschichtung aus Albumin, Gummi arabicum und Stärke überzogen hat. Die Bögen wurden dann einzeln in der Tiefruckpresse auf Plexiglas geglättet, bevor sie mit pigmentierten Tinten im Inkjet-Verfahren bedruckt wurden. Die so entstandenen „Rosen“ strahlen eine für digitale Verfahren ungewöhnliche Wärme aus. 
Hermann Försterlings Werke erzählen vom Werden und Vergehen:
Wie die klarste Blütenhaut das Umschlagen ihrer Schönheit vorweg nimmt, so sprechen die welken Blätter vom Glanz des Erblühens.

Hermann Försterling wurde 1955 in Gengenbach geboren, studierte von 1973 bis 1977 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
in Stuttgart Malerei und ist seit 1979 freischaffend tätig. Seine Arbeiten bereichern wichtige Kunstsammlungen der Welt. Das Spezialgebiet des in Eppingen lebenden Künstlers sind kunstphotographische Edeldrucktechniken aus der Epoche des Piktorialismus.

Das Deutsche Fotomuseum in Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11,
ist täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
www.fotomuseum.eu