|
barrierefreie Parkanlage - Umbau der Treppenanlage geplant |
|
Die Stadt Markkleeberg plant im Jahr 2012 die bisherige Treppenanlage zwischen dem Weißen Haus und der Brücke über den Großen Parkteich durch eine Rampe zu ersetzen. Die in den 1970er Jahren im Zuge des Teichumbaus entstandene Treppe und auch die später seitlich angebaute Rampe sind dringend sanierungsbedürftig. Nach dem Wegeumbau gelangen dann auch Rollstuhlfahrer auf direktem Wege vom Weißen Haus zur Parkgaststätte und können sich auf einer der meistbegangenen Parkwege an den Anlagen und Aussichten erfreuen. Für die Realisierung des Projektes wurden Fördermittel beim Grünen Ring Leipzig beantragt. Der Umbau der Treppenanlage ist Teil des neuen Wegekonzeptes, das die Denkmalpflegerische Rahmenzielstellung für den agra-Park vorsieht. |
|
9.2.2012: Verein Pro agra-Park gegründet |
|
Ca. 30 Aktive machen sich mit der Vereinsgründung "Pro agra-Park e.V. stark für die Erhaltung und den Schutz des historischen Landschaftspark. Der aus dem gleichnamigen Aktionsbündnis hervorgegangene Verein lehnt den vom Freistaat Sachsen geplanten Brückenneubau ab und fordert stattdessen einen sogenannten gedeckelten Einschnitt der Bundesstraße 2 im agra-Park. Zum Vereinsvorsitzenden wurde Karsten Schütze gewählt, der zugleich Mitglied des Markkleeberger Stadtrats ist. Im Verein wirken zudem viele bekannte Persönlcihkeiten mit: der Landschaftsarchitekt Dirk Seelemann, die ehemalige Geschäftsführerin der agra-Veranstaltungs-GmbH, Brigitte Wiebelitz, und die Landtagsabgeordnete Heike Werner.
zur Pressemeldung |
|
Startschuss für Kutschtouren und Übergabe eines neu gebauten Parkweges |
|
"Hoch auf dem gelben Wagen...“ heißt es bei einem berühmten Volkslied. Wer gern etwas gemütlich chauffiert werden möchte, liegt mit erlebnisreichen Kutschfahrten genau richtig. Ab dem 7.6.2011 ist dies im agra-Park auch außerhalb von Hochzeiten möglich. Nach dem erfolgreichen Start der Kutschtouren um den Markkleeberger See Anfang 2010 entsteht hier ein neues touristisches Angebot, um Leipzig und sein Neuseenland gemeinsam zu repräsentieren. Per Kutsche werden im agra-Park neben dem Weißen Haus auch die Ökoschule, die Museen in den Torhäusern Markkleeberg und Dölitz und die beiden Gaststätten im Park angesteuert. Fast vier km zieht sich der für Kutschen und im Winter auch für Pferdeschlitten frei gegebene Rundkurs durch den agra-Park und berührt dabei traditionelle englische Landschaftsgartengestaltung genauso wie die Ausläufer des Leipziger Auenwalds.
Zeitgleich mit der Eröffnung der Kutschtouren-Saison im agra-Park wird als Gemeinschaftsprojekt der Städte Markkleeberg und Leipzig im südöstlichen Parkteil eine frisch asphaltierte Wegeverbindung übergeben. Der 240 Meter lange, teilweise neu angelegte Weg schlägt einen Bogen über die ehemalige Abrissbrache der früheren Traktorenhalle und führt südlich des Antentempels auf das Hauptwegesystem des agra-Parkes.
|
|
Eine Baumpatenschaft zum Geburtstag |
|
Im agra-Park, gegen 8.00 Uhr morgens. Der vierjährige Clemens drängelt: „Mama, ich muss in den Kindergarten. Sonst komme ich zu spät.“ Aber Mama Anja Woggon kann beruhigen: „Heute nicht. Heute kannst Du auch mal später in den Kindergarten gehen“, sagt sie freundlich und fasst den Sohnemann bei der Hand. Zusammen mit Vater Thilo und Töchterchen Felecitas stehen die beiden Neu-Markkleeberger im agra-Park nahe des Weißen Hauses und sehen den Mitarbeitern der Firma Rekulta zu, wie diese vom Anhänger eines Fahrzeugs einen Baum laden. Ihren Baum. Eine Feldulme, die sich Thilo Woggon zum Geburtstag gewünscht hat.
 |
| |
Unter anderem durch Flyer und Infos aus dem Rathaus wurde der Familienvater aufmerksam, dass die Stadt Markkleeberg im agra-Park Baumpatenschaften anbietet. 49 Bäume stehen hier zur Nachpflanzung zur Verfügung. Zehn Bäume wurden bereits gepflanzt. 2008 im ersten Jahr des Projekts waren es neun. Die Feldulme der Familie Woggon ist die elfte und zweite Nachpflanzung im abgelaufenen Jahr. Die Mitarbeiter der Fachfirma haben den Baum inzwischen zum späteren Standort getragen und in das Loch gestellt, das sie zuvor hier ausgehoben haben. Während sie den Baum aufstellen, erinnert sich Thilo Woggon daran, wie das damals auf seinem Geburtstag war. Ein Plakat mit Zeilen aus einem alten Puhdys-Song hatte er erhalten. „Alt wie ein Baum, möchte ich werden“, stand darauf. Geschrieben von Freunden, Verwandten und Bekannten, die den Wunsch Thilo Woggons möglich gemacht hatten. Von dem Gedanken muss er sich kurz losreißen, hilft beim Aufstellen des Baumes. Erde wird in das Loch geschüttet. Es ist 8.30 Uhr. Fertig. Thilo Woggon ist zufrieden. Nur noch das Schild mit dem Namen des Baumpaten fehlt. Das kommt in Kürze, verspricht Frank Müller, zuständiger Mitarbeiter vom Sachgebiet Liegenschaften der Stadt Markkleeberg. Bei ihm laufen die Fäden zusammen, wenn sich jemand für eine Baumpatenschaft im agra-Park interessiert. Die jüngste Pflanzung war die letzte des Jahres 2009. Im Frühjahr hat es die erste Pflanzung des Jahres gegeben. Damals war ein Lebensbaum – auch aus der Liste der 49 Arten – gepflanzt worden. Mit der nun elften Pflanzung ist rund ein Fünftel von der Liste abgearbeitet, sagt Frank Müller, der sich bei allen Baumpaten ausdrücklich für ihre Spende bedankt. Wer ebenfalls an einer Baumpatenschaft im agra-Park interessiert ist, kann sich an Frank Müller, Liegenschaften (Rathausplatz 1, 04416 Markkleeberg; Telefon: 0341.35 33 165), wenden. Platz genug im agra-Park sei vorhanden, die Stellflächen vorher festgelegt. Familie Woggon hat sich indes zu einem Foto vor der Feldulme aufgestellt. Ein Erinnerungsfoto an den Tag der Pflanzung. Ihren Baum im agra-Park wollen sie nun öfter besuchen, vielleicht sogar jeden Sonntag. „Das wird die Woggonsche Kultstätte“, kündigt Thilo Woggon an. „Wir werden den Baum hegen und pflegen.“ |
|
Zweiter Bauabschnitt "KinderReich" übergeben |
|
Das Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig informiert: Wo können Kinder noch mit Naturmaterialien spielen? Wo können sie Grobes, Feines, Weiches, Nasses spüren? Wo können sie Pflanzen, Erde, Steine, Wasser, Holz begreifen, riechen und sehen? Die Voraussetzungen sind geschaffen: Nach knapp zweijähriger Bauzeit, in der Anfangsphase unterstützt durch das europäische Fördermittelprogramm SMART und in der zweiten Bauphase komplett mit Mitteln des Amtes für Stadtgrün und Gewässer errichtet, kann nun am 9. April um 10.00 Uhr im Waldteil des AGRA-Parks zwischen dem Goethesteig und der sanierten Parkgaststätte, der naturnahe Erlebnisraum „KinderReich“ an neugierige Kinder übergeben werden. Da die Natur bekanntlich der beste Lehrmeister für ökologisch orientierte Spielräume ist und der Bedarf nach einer Spielmöglichkeit für Kinder im AGRA-Park bisher gefehlt hat, haben die Initiatoren des Projektes „KinderReich“, der Bürgerverein Dölitz und das Amt für Stadtgrün und Gewässer, ihre Kräfte gebündelt und mitten im Auwald einen Raum geschaffen in dem getobt, geklettert, gematscht, balanciert und gebaut werden kann. Kurzum, ein Reich für Kinder. Hier ist das Kind König und die Eltern haben Pause und können auf bequemen Holzbänken Platz nehmen und dem Treiben ihrer Sprösslinge zuschauen. Aus einem geheimnisvollen Born fließt Wasser, in einem großen Baumstammmikado kann man sich verstecken, mit Weidenruten Buden zaubern und sich in der Sandgrube eine Landschaft bauen. Das „KinderReich“ ist kein fertiger Spielplatz mit konfektionierten Spielgeräten, sondern ein Raum der mit den Ansprüchen der Kinder wachsen soll und für neue Spielideen offen bleibt. Für weitere Informationen zum „KinderReich“ steht Ihnen Herr Biehl im Amt für Stadtgrün und Gewässer, Tel.: 0341.123 5948 zur Verfügung. E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
|
|
|